winterliche Minestrone

Rezept: Winterliche Minestrone

Es ist Mitte Januar, wir haben Minusgrade. Was gibt es da besseres als eine winterliche Minestrone? Wie praktisch, dass ich auf dem Markt Staudensellerie gerettet habe. Möhren, Frühlingszwiebeln und Petersilie sind auch noch da und warten darauf, gegessen zu werden.

Von diesem italienischen Klassiker gibt es vermutlich tausende unterschiedliche Rezepte, ich habe mich für folgende Variante entschieden.

Zutaten für die winterliche Minestrone

  • ein halbes Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 2 Möhren
  • 2 Tomaten
  • 1 Dose große weiße Bohnen
  • glatte Petersilie
  • Parmesan
  • 125 gr. Suppennudeln
  • 2 TL italienische Kräuter (getrocknet)
  • Gemüsebrühe (mindestens 1 Liter)

Und so geht’s:

Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Den Sellerie und die Möhren in 5mm dicke Scheiben schneiden. Den weißen Teil der Frühlingszwiebeln mit Knoblauch, Sellerie und Möhren im Öl andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und circa 10 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit Tomaten vierteln, entkernen und klein würfeln. Jetzt können die Suppennudeln, die abgetropften Bohnen und italienische Kräuter mit zur Minestrone gegeben werden. Weitere 10 Minuten kochen lassen. In dieser Zeit könnt ihr euch in aller Ruhe der Petersilie widmen und sie waschen und kleinhacken. Kurz vor Ende der Kochzeit kommen die Tomatenstücke in die Suppe und werden kurz mitgekocht.

Minestrone mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Petersilie und das Grüne der Frühlingszwiebeln drüber streuen. Der Parmesan wird direkt vor dem Servieren grob über die Minestrone gehobelt – und fertig ist dieses perfekte Wintergericht. Danach sind die Minusgrade draußen schnell vergessen!

Je nachdem, welche Nudeln man nimmt, braucht es mehr Brühe als einen Liter. Ich habe keine Suppennudeln genommen, weil es die nur als Eiernudeln und nicht bio gab. Insofern habe ich mich für Maccheroni entschieden. Die passten genau so gut, haben allerdings ordentlich Brühe aufgesaugt.

Ich werde übrigens nie verstehen, wie man keinen Sellerie mögen kann. Spätestens seitdem ich auf Sizilien das erste Mal Caponata gegessen habe, war es selleriemäßig um mich geschehen. Mein Lieblings-Caponata-Rezept werde ich euch sicherlich auch noch kredenzen, aber dazu muss es erst wieder Sommer werden 😉

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